2025 ist Zwickau auch Teil der Kulturhauptstadt und möchte mit unterschiedlichen Formaten und Akteuren gemeinsam an das Motto aus Chemnitz C the Unseen – das Unsichtbare sichtbar machen – anknüpfen. Beteiligt sind Partner aus den Bereichen Kirche, Museen, Soziokultur, Demokratiearbeit, Vereinsarbeit, Chöre sowie Wirtschaft und Handel. Es wird Blicke hinter die Kulissen, Kooperationsprojekte, Musik, Mitmachangebote, Ausstellungen und Open air Veranstaltungen geben, die alle den Fokus auf Unbekanntes, Verborgenes aber auch auf nicht gesehene Bereiche lenken und so einen bunten Reigen unterschiedlichster Veranstaltungen und Themen kreieren.
Hebräische Gesänge und LiederEine Veranstaltung der Priesterhäuser Zwickau im Rahmen des Jahres jüdischer Kultur in Sachsen
Wann?
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Lage
Beschreibung
1818 bis 1824 veröffentlichte August Schumann, der Vater Robert Schumanns, in seinem Zwickauer Verlag Gebr. Schumann die Hebräischen (Israelitischen) Gesänge von Lord Byron sowohl im englischen Original als auch in einer deutschen Übersetzung von Karl Ludwig Kannegiesser. Viele Komponisten des 19. Jahrhunderts ließen sich durch die Texte zu Vertonungen inspirieren, darunter Robert Schumann, Carl Loewe und Eduard Wilsing. In einer zweiten Programmhälfte erklingen Lieder jüdischer Komponisten des 19. bis 21. Jahrhunderts, die zum Teil auf einer 2026 erscheinenden CD mit der Würzburger Mezzosopranistin Pia Viola Buchert und der Essener Pianistin Tatjana Dravenau erstmals eingespielt wurden, darunter die Drei jiddischen Lieder von Viktor Ullmann oder die Fünf Melodien des Brahms-Biographen Hans Gál.
Eintrittspreise
10 € (erm. 7,50 €)
Hinweis: Kartenverkauf im Museum Priesterhäuser und Abendkasse im Robert-Schumann-Haus